rasant aber vorsichtig


Probleme mit der Zündung

Eine der häufigsten Alltags-Störungen: eine Zündung, die den Geist aufgibt. Das wichtigste bei der Störungssuche: Fummeln Sie nicht wahllos, sondern gehen Sie mit System vor. Hierfür die Grundvoraussetzung: Lassen Sie sich bei Ihrem nächsten Werkstatt-Besuch zeigen, wo bei. Ihrem Wagen Zündspule, Verteiler, Zündkabel und Benzinleitungen angebracht sind. Bleiben Sie nun einmal ohne ersichtlichen oder hörbaren Grund liegen, ist die Fehlersuche oft kein Problem mehr. Zunächst einmal sollten Sie möglichst nahe am Vergaser die Benzinleitung abziehen. Starten Sie dann den Motor und beobachten Sie, ob Treibstoff gefördert wird. Aber: Vorsicht wegen der Brandgefahr. Kommt kein Sprit zum Vorschein, ist die Benzinpumpe defekt. Ein paar leichte Schläge mit dem Schraubenzieher gegen das Pumpengehäuse können hier oft bis zur nächsten Werkstatt Abhilfe schaffen. Wird aber genügend Benzin gefördert, muß der Defekt an der Zündung, dem Vergaser oder der Einspritzung liegen. Von den beiden letzteren sollte der Laie die Finger lassen. Überprüfen Sie also zunächst die Zündanlage. Der erste Schritt: Ziehen Sie das Kabel oben an der Zündspule ab und legen Sie es an die Karosserie. Starten Sie den Motor und beobachten Sie, ob Funken entstehen. Aber: Vorsicht, Hochspannung! Passiert nichts, liegt der Fehler an der Spule selbst oder an der Zuleitung vom Zündschloß her. Falls es 'funkt', ist bis dorthin alles in Ordnung, und Sie schreiten zur nächsten Tat. Schrauben Sie die Kerzen heraus. Sie sind trocken und hellgrau? Dann ist auch hier alles o.k. Stecken Sie jetzt jede Kerze nacheinander in den dazugehörigen Stecker und starten Sie erneut den Motor. Achtung wieder: Vorsicht, Hochspannung! Alle Kerzen sprühen Funken? Dann liegt es vermutlich doch an Einspritzung oder Vergaser. Eine oder mehrere Kerzen sind 'tot'? Jetzt muß der Defekt also zwischen Zündspule und Kerze wüten. Überprüfen Sie Kabel, Verteilerkappe und Kerzenstecker. Schwarze Linien deuten auf elektrische Durchschläge hin. Abisolieren und Kriech-Spray können hier oft helfen. Der Verteilerfinger ist o.k.? Klemmen Sie nun den Unterbrecherkontakt vorsichtig mit dem Schraubenzieher auseinander und reinigen Sie die Kontaktplatten mit einem Stück Papier. Damit haben Sie dann die letzte Erste-Hilfe-Maßnahme ergriffen. Oft dürften Sie den Fehler aber schon vorher beseitigt haben.

25.5.09 18:55

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