rasant aber vorsichtig


Richtiges Abschleppen

Das Problem tritt im Winter verstärkt auf: Ihr Auto springt nicht mehr an, oder Sie bleiben wegen einer feuchten Zündanlage auf offener Strecke liegen. Häufiger als ein Überbrückungskabel und ein wasserverdrängendes Spray ist zumeist ein Abschleppseil zur Hand. Sie haben damit zumindest die Möglichkeit, Ihr Auto anzuschleppen. Außerdem besteht die Möglichkeit, das gestrandete Gefährt bis zur nächsten Tankstelle zu ziehen. Abschleppen will allerdings gelernt sein. Egal, ob Sie ein konventionelles Seil, einen Strick mit einer ausgleichenden Feder oder eine Schleppstange benutzen. Sie wissen sicher, daß Sie das Seil mit der Bremse immer schön strammhalten müssen, damit es nicht bei einem plötzlichen Ruck reißt. Da dies aber nicht immer gelingt, empfiehlt es sich, den Strick diagonal anzubringen. Also beim Zugwagen hinten links und beim geschleppten Auto vorne rechts. Natürlich auch umgekehrt. Das hat folgenden Vorteil: Das Seil hat stets die Tendenz, sich in Fahrtrichtung auszurichten. Dadurch rutschen beide Autos bei einem Ruck leicht nach rechts oder links. Durch diese seitliche Bewegung wird die plötzliche Zugspannung etwas ausgeglichen. Das Abschleppseil muß somit weniger aushalten. Und noch ein Fehler wird häufig gemacht: Nur der Geschleppte sollte seine Warnblinkanlage einschalten. Zur Warnung der Nachfolgenden genügt das. Die Blinkanlage des Zugfahrzeuges aber irritiert und blendet den Mann im Schlepptau - besonders bei Dunkelheit.

13.5.09 10:08

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